Börsegeschichte 5.11.: Die Super-Geschichte der Austria Tabak startet (BörseGeschichte)



05.11.1997: Mit dem IPO der Austria Tabak (Emissionserlös war damals 4,89 Mrd. ATS) hat ein schönes Stück österreichische Aktionärskultur begonnen, die AT hatte hohen inländischen Streubesitz und war ein wenig so etwas wie eine Volksaktie. Die Aktie kam zu 505 Schilling (rund 37 Euro) und wurde ca. 4 Jahre später zu 85 Euro von der Börse genommen, Käufer war Gallaher. Der Verkauf von 49,5 % des Aktienkapitals der Austria Tabak AG war für die ÖIAG erfolgsneutral. Der Nettoerlöse von insgesamt 6 Mrd. ATS wurden für die Zahlung von Zinsen und Tilgungen für Verbindlichkeiten, die gemäß ÖIAG-Finanzierungsgesetz von der Republik Österreich zu tragen wären, verwendet. Damit wurde dem Ziel, eine Entlastung des Bundesbudgets durch Privatisierungserlöse zu erreichen, entsprochen. Es gibt übrigens einen Titel, der in puncto Listing-Dauer und -Qualität an die Austria Tabak heranreicht. Es ist die Buwog in ihrer Börse-Ära von 2014 bis 2018, sie stieg von 13 auf 30, also eine ganz ähnliche Geschichte. Der Credit der ÖIAG gebührt hier der Immofinanz, der Hauptcredit geht aber an AT und Buwog selbst.

05.11.2008: Der drittschwächste Tag in der Geschichte der voestalpine mit -14.33%.
voestalpine ( Akt. Indikation:  24,74 /24,79, 1,25%)

Bisher gab es an einem 5. November 21 Handelstage im ATX, einiges ist auch auf Samstag/Sonntag gefallen. Die ATX-Durchschnittsperformanceam 05.11. beträgt -0,29%. Der beste 05.11. fand im Jahr 1991 mit 3,04% statt, der schlechteste 05.11. im Jahr 2008 mit -5,11%. Im Vorjahr lag der ATX am 05.11. so: 0,65%.

(Der Input von Börse Geschichte für den http://www.boerse-social.com/gabb vom 05.11.)

(05.11.2020)


Bildnachweis

1. #boersegeschichte: Die Austria Tabak-Chefs Heinz Schiendl und Jörg Schram 2001 mit Randolf Fochler (Böhler-Uddeholm)   >> Öffnen auf photaq.com

#boersegeschichte: Die Austria Tabak-Chefs Heinz Schiendl und Jörg Schram 2001 mit Randolf Fochler (Böhler-Uddeholm)





05.11.1997: Mit dem IPO der Austria Tabak (Emissionserlös war damals 4,89 Mrd. ATS) hat ein schönes Stück österreichische Aktionärskultur begonnen, die AT hatte hohen inländischen Streubesitz und war ein wenig so etwas wie eine Volksaktie. Die Aktie kam zu 505 Schilling (rund 37 Euro) und wurde ca. 4 Jahre später zu 85 Euro von der Börse genommen, Käufer war Gallaher. Der Verkauf von 49,5 % des Aktienkapitals der Austria Tabak AG war für die ÖIAG erfolgsneutral. Der Nettoerlöse von insgesamt 6 Mrd. ATS wurden für die Zahlung von Zinsen und Tilgungen für Verbindlichkeiten, die gemäß ÖIAG-Finanzierungsgesetz von der Republik Österreich zu tragen wären, verwendet. Damit wurde dem Ziel, eine Entlastung des Bundesbudgets durch Privatisierungserlöse zu erreichen, entsprochen. Es gibt übrigens einen Titel, der in puncto Listing-Dauer und -Qualität an die Austria Tabak heranreicht. Es ist die Buwog in ihrer Börse-Ära von 2014 bis 2018, sie stieg von 13 auf 30, also eine ganz ähnliche Geschichte. Der Credit der ÖIAG gebührt hier der Immofinanz, der Hauptcredit geht aber an AT und Buwog selbst.

05.11.2008: Der drittschwächste Tag in der Geschichte der voestalpine mit -14.33%.
voestalpine ( Akt. Indikation:  24,74 /24,79, 1,25%)

Bisher gab es an einem 5. November 21 Handelstage im ATX, einiges ist auch auf Samstag/Sonntag gefallen. Die ATX-Durchschnittsperformanceam 05.11. beträgt -0,29%. Der beste 05.11. fand im Jahr 1991 mit 3,04% statt, der schlechteste 05.11. im Jahr 2008 mit -5,11%. Im Vorjahr lag der ATX am 05.11. so: 0,65%.

(Der Input von Börse Geschichte für den http://www.boerse-social.com/gabb vom 05.11.)

(05.11.2020)


Bildnachweis

1. #boersegeschichte: Die Austria Tabak-Chefs Heinz Schiendl und Jörg Schram 2001 mit Randolf Fochler (Böhler-Uddeholm)   >> Öffnen auf photaq.com

#boersegeschichte: Die Austria Tabak-Chefs Heinz Schiendl und Jörg Schram 2001 mit Randolf Fochler (Böhler-Uddeholm)




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Mit freundlicher Unterstützung von Rudolf Brenner, Alexander Coenen, Thomas Erkinger, Bernhard Grabmayr, Martin Grüll, Margit Hermentin, Ernst Huber, Gerhard Kürner, Ludwig Nießen, Susanne Lederer-Pabst, Robert Löw, Wolfgang Praskac, Wilhelm Rasinger, Alexandra Rosinger, Gregor Rosinger, Herbert Scherrer, Stephan Scoppetta, Eduard Zehetner.


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September 2020



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